Frau arbeitet am höhenverstellbaren Schreibtisch am offenen Fenster, mit Wasser und Beeren als Tipp gegen das Nachmittagstief
Geändert am : 30.10.2026 11:11
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Nachmittagstief überwinden: Tipps für neue Energie im Büro

Das Mittagessen ist vorbei, die Aufgabenliste noch lang – aber die Konzentration lässt nach? Das Nachmittagstief kennen viele aus dem Büroalltag. Schon kleine Veränderungen können helfen: kurze Bewegungspausen, frische Luft und ein gut eingerichteter Arbeitsplatz. Wir zeigen Ihnen praktische Tipps für mehr Wohlbefinden und einen angenehmeren Nachmittag.

Am frühen Nachmittag lässt die Aufmerksamkeit bei vielen Menschen zeitweise nach. Statt gegen die Müdigkeit anzukämpfen, helfen ein sinnvoller Tagesrhythmus und echte Erholungspausen.

Dabei geht es nicht um Leistung um jeden Preis. Wer Bewegung, Licht und Pausen bewusst einplant, schafft gute Voraussetzungen für konzentrierte Aufgaben.

Die folgenden Ideen lassen sich leicht ausprobieren – allein oder im Team.

Warum wir am Nachmittag manchmal müde werden

Unser Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflusst, wie wach und konzentriert wir uns im Laufe des Tages fühlen. Bei vielen Menschen gibt es am frühen Nachmittag eine natürliche Phase geringerer Aufmerksamkeit. Auch Schlaf, Belastung und Tagesablauf wirken sich darauf aus.

Wie deutlich das Nachmittagstief ausfällt, ist individuell. Wer in der Nacht wenig geschlafen hat oder lange ohne Pause arbeitet, spürt es häufig stärker.

Auch das Mittagessen kann einen Unterschied machen: Nach sehr üppigen Mahlzeiten fühlen sich manche Menschen besonders träge. Dahinter stehen mehrere Faktoren – nicht etwa eine einfache Unterversorgung des Gehirns mit Blut.

Tipp 1: Bewegung und Haltungswechsel einbauen

Wer lange sitzt, profitiert von Abwechslung: Stehen Sie regelmäßig auf, wechseln Sie die Sitzposition oder gehen Sie ein paar Schritte. Auch ein kurzer Spaziergang nach dem Mittagessen kann guttun.

Ein höhenverstellbarer Schreibtisch erleichtert den Wechsel zwischen Sitzen und Stehen. Nutzen Sie ihn beispielsweise für eine kurze Arbeitsphase im Stehen und gehen Sie zwischendurch ein paar Schritte. Entscheidend ist der regelmäßige Wechsel, nicht möglichst langes Stehen.

Ein gut eingestellter Bürostuhl oder passende Sitzhilfen können unterschiedliche Sitzpositionen unterstützen. Achten Sie darauf, dass Tisch, Stuhl und Bildschirm zu Ihrer Körpergröße und Aufgabe passen.

Fünf kleine Bewegungsübungen für zwischendurch

  • Rollen Sie Ihre Schultern zehnmal bewusst nach hinten.
  • Strecken Sie die Arme lang nach oben zur Decke.
  • Kreisen Sie Ihre Füße unter dem Schreibtisch im Uhrzeigersinn.
  • Spannen Sie die Gesäßmuskeln für fünf Sekunden fest an.
  • Stellen Sie sich kurz auf die Zehenspitzen und federn Sie leicht.
Weitere Übungen finden Sie im Beitrag: „6 effektive Rückenübungen im Büro“

Tipp 2: Frische Luft und gutes Licht nutzen

In vollen Besprechungsräumen oder Büros kann die Luftqualität mit der Zeit nachlassen. Regelmäßiges Lüften hilft, verbrauchte Raumluft auszutauschen und schafft eine angenehmere Arbeitsumgebung.

Lüften Sie je nach Raum, Wetter und Nutzung kurz und kräftig. Nutzen Sie die Gelegenheit, vom Bildschirm aufzublicken und sich zu bewegen.

Auch Licht beeinflusst, wie angenehm wir arbeiten. Nutzen Sie möglichst Tageslicht und ergänzen Sie es bei Bedarf durch gut platzierte, blendfreie Arbeitsplatzleuchten. Spezielle Lichtanwendungen sollten auf die jeweilige Situation abgestimmt werden.

Pflanzen können Räume freundlicher gestalten. Sie ersetzen allerdings weder gutes Lüften noch eine angemessene Luftfeuchtigkeit. Achten Sie gerade in der Heizperiode auf ein angenehmes Raumklima.

Tipp 3: Leicht essen und regelmäßig trinken

Ein sehr üppiges Mittagessen kann das Nachmittagstief verstärken. Probieren Sie kleinere, ausgewogene Mahlzeiten und beobachten Sie, womit Sie sich beim Arbeiten wohlfühlen.

Gemüse, Vollkornprodukte, Hülsenfrüchte und proteinreiche Lebensmittel lassen sich gut zu einem sättigenden Mittagessen kombinieren. Für den kleinen Hunger zwischendurch eignen sich beispielsweise Obst, Joghurt oder Nüsse.

Denken Sie außerdem ans Trinken: Stellen Sie Wasser gut sichtbar an den Arbeitsplatz oder füllen Sie Ihre Flasche regelmäßig auf. So wird ausreichendes Trinken leichter zur Gewohnheit.

Fünf Ideen für Mittagessen und kleine Snacks

  • Knackiger bunter Salat mit Putenstreifen oder Tofu.
  • Gedünstetes Gemüse mit Quinoa und leichtem Kräuterquark.
  • Eine Handvoll Nüsse und frische Beeren als Nachmittagssnack.
  • Eine wärmende Gemüsesuppe mit Vollkornbrot.
  • Naturjoghurt mit Haferflocken und etwas Honig.
Weitere Tipps und Ideen erhalten Sie in unserem Beitrag „Gesunde Ernährung am Arbeitsplatz“

Bewegung im Büroalltag zur Gewohnheit machen

Kleine Wege unterbrechen lange Sitzphasen. Gehen Sie für kurze Absprachen gelegentlich zu Kolleginnen und Kollegen oder nutzen Sie die Treppe, wenn es zu Ihrem Alltag passt.

Auch kurze Meetings im Stehen können Abwechslung bringen. Entscheidend ist nicht möglichst viel Stehen, sondern ein regelmäßiger Wechsel der Haltung.

In Lager und Produktion gilt ebenso: Wechselnde Tätigkeiten und passende Erholung entlasten im Arbeitsalltag.

Tipp 4: Pausen bewusst gestalten

Eine gute Pause ist mehr als ein schneller Kaffee neben dem Bildschirm. Wer den Arbeitsplatz kurz verlässt, kann Abstand gewinnen und erholt zur nächsten Aufgabe zurückkehren. Ein einladender Pausenraum macht diese Auszeit leichter.

Bequeme Sitzgelegenheiten, eine gut ausgestattete Küchenzeile und eine angenehme Beleuchtung schaffen Raum für Erholung. Mit passender Pausenraumausstattung unterstützt Schäfer Shop Unternehmen dabei, solche Orte im Arbeitsalltag zu gestalten.

Auch ein Gespräch mit Kolleginnen und Kollegen kann guttun. Wichtig ist, dass Pausen möglich sind und respektiert werden – gerade an arbeitsreichen Tagen.

Tipp 5: Mit guter Raumakustik konzentrierter arbeiten

Telefonate, Gespräche und andere Geräusche können konzentriertes Arbeiten erschweren. Besonders wenn viele Aufgaben gleichzeitig anstehen, ist eine ruhige Umgebung hilfreich.

Akustikpaneele, Stellwände oder Raumteiler können störende Geräusche reduzieren. Rückzugsbereiche bieten zusätzlich Platz für Aufgaben, bei denen Sie ungestört arbeiten möchten.

Auch einfache Regeln helfen: Vereinbaren Sie im Team passende Orte für Telefonate und Besprechungen. Textilien und geeignete Akustikelemente können die Raumakustik ergänzend verbessern.

Häufige Fragen zum Nachmittagstief

Warum werden wir nach dem Mittagessen manchmal müde?

Unser natürlicher Tagesrhythmus sorgt bei vielen Menschen am frühen Nachmittag für ein Leistungstief. Schlaf, Mahlzeiten und die individuelle Belastung können das zusätzlich beeinflussen.

Hilft Kaffee gegen das Nachmittagstief?

Koffein kann vorübergehend wacher machen. Wie lange die Wirkung anhält, ist individuell. Wer später am Tag empfindlich darauf reagiert, kann auf Wasser oder koffeinfreie Getränke ausweichen.

Wie lange sollte ein Powernap dauern?

Ein kurzes Nickerchen von etwa 10 bis 20 Minuten kann manchen Menschen helfen. Ob ein Powernap am Arbeitsplatz möglich und sinnvoll ist, hängt von den betrieblichen Rahmenbedingungen ab.

Welche Raumtemperatur ist angenehm zum Arbeiten?

Das hängt von der Tätigkeit und den persönlichen Bedürfnissen ab. Achten Sie auf ein geeignetes Raumklima und die für den Arbeitsplatz geltenden Anforderungen.

Kann Lärm die Konzentration beeinträchtigen?

Ja. Störende Gespräche und Geräusche können zusätzliche Aufmerksamkeit erfordern. Geeignete Akustiklösungen und klare Absprachen können die Konzentration erleichtern.

Fazit: Mit kleinen Veränderungen besser durch den Nachmittag

Bewegung, frische Luft, gutes Licht und echte Pausen können das Nachmittagstief angenehmer machen. Eine gute Arbeitsumgebung bietet sowohl Platz für konzentrierte Aufgaben als auch für Erholung.

Vom höhenverstellbaren Schreibtisch über den passenden Bürostuhl bis zum Pausenraum: Schäfer Shop bietet Ausstattung, die Ihren Arbeitsalltag komfortabler gestaltet.